"Je müheloser die Bewegung, desto resonanzreicher der Klang."


Unterricht in Musikphysiologie

Willkommen

Herzlich willkommen auf dieser Seite über Resonanzlehre, eine Körper- und Klangarbeit für Musiker aller Instrumente, einschließlich Sänger und Dirigenten.


Giveaway!

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Ihr habt die Möglichkeit, eine Ausgabe von MASTERY von Robert Greene zu gewinnen. Teilnehmen könnt Ihr mit Eurer e-Mail Adresse bis zum 19. Dezember. Am 19. Dezember verlose ich einen Gewinner. Viel Glück!

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Termine

Dienstag, 23. Dezember 2014 Madrid, Spanien
Es besteht die Möglichkeit für Einzelunterricht am Instrument

Samstag, 27. Dezember 2014 Sevilla, Spanien
Es besteht die Möglichkeit für Einzelunterricht am Instrument

Sonntag, 11. Januar 2015 Berlin, C. Bechstein Centrum
Workshop
Auftrittstraining für Pianisten, Klavierlehrer und forgeschrittene Klavierspieler
Aufregung - Angst - der innere Kritiker - Präsenz - Publikum und Raum - Emotion im Klang - Emotion im Spiel. Körperarbeit.
Uhrzeit: 10-13 Uhr
Beitrag: 40€ (30€ ermäßigt)
Anmeldeschluss: 9. Januar 2015
Ort: C. Bechstein Centrum Berlin, Kantstraße 17, 4. Etage, 10623 Berlin

Samstag, 28. Februar 2015 Barcelona, Spanien
Es besteht die Möglichkeit für Einzelunterricht am Instrument

Was ist Resonanzlehre?

Resonanzlehre ist eine musikalische Bewegungslehre, entwickelt vor 25 Jahren vom Violinisten Thomas Lange. Sie ist angewandte Musikphysiologie, d.h. sie wird direkt am Instrument angewandt: Resonanzlehre gibt Musikern Mittel in die Hand, ihre Klangqualität zu erweitern und den eigenen Körper als Resonanzfaktor zu nutzen. Dies führt zu einem offeneren, resonanzreicheren Klang, frei von Verspannungen, und zu mehr Kontakt zum Instrument, zum Raum und zum Publikum.

Für wen ist das?

Diese Arbeit ist für Sie wenn Sie...

  • mehr Emotion in Ihrem Klang transportieren möchten,
  • neue Impulse suchen, um Ihre Klangqualität und Klangvolumen zu erweitern,
  • beim Spielen Verspannungen oder Schmerzen haben,
  • gern erfrischt aus einer Übeeinheit rausgehen würden
  • (um einige Beispiele zu nennen).

Prinzipien

Project 01

Prinzipien

In der Resonanzlehre werden Klang und Bewegung als Einheit aufgefasst: Wo Bewegung ist, erscheint auch Klang. Nun ist Musizieren eine audiomotorische Tätigkeit, bei der es gilt, Hören und Bewegung zu koordinieren. In der Hierarchie dieser beiden Elemente soll das Hören die Bewegung führen. Wenn das eintritt, ist die Bewegung organisch, intuitiv, persönlich und unwiederholbar: sie entsteht, wie der Klang, im selben Augenblick.

Um den Körper darauf zu trainineren, Resonanzfaktor des Klanges zu sein, wurden Übungen entwickelt. Diese sind leicht zu lernen, atemfördernd und öffnen die Gelenke. Verspannungen, Verkrampfungen oder Schmerzen können so gelöst werden. Darüber hinaus wird die volle Entfaltung des künstlerischen Potentials möglich.

Das physikalische Prinzip, auf dem diese Übungen basieren, ist: "Eine Masse lässt sich am leichtesten über ihren Schwerpunkt bewegen". Wenn wir unseren Körper auf diese Art und Weise bewegen, ist er ausbalanciert. Daraus ergibt sich weniger Aufwand und größere Effektivität in der Bewegung. Diese Bewegungsqualität erlaubt, dass der Klang offener und freier wird.

Körperübungen

Körperübungen

Körperübungen

Die Körperübungen der Resonanzlehre sind sanfte, leicht erlernbare Bewegungen, die mittel- und langfristig eine musikalische Muskulatur aufbauen: mit musikalischen Muskeln ist gemeint, dass der Musiker in der Lage ist, stufenlos Spannung und Entspannung zu dosieren, so wie es der Klang braucht. Die gesamte Muskulatur kann beim Einatmen aufschwingen, beim Ausatmen zurückschwingen. Sie ist durchlässig für den Klang und somit wird der Körper zu einem weiteren Resonanzfaktor.

Es wird vermittelt, wie Musiker den Klang beim Spielen sofort, auf Wunsch, verändern können. Dies ist besonders interessant, da ein Konzert keine Unterbrechungen zulässt. Veränderungen müssen in dem jeweiligen Moment geschehen. Mit den Körperübungen wird Musikern ein Werkzeug in die Hand gegeben, mit dem sie genau dies trainieren können - mehr noch: die Übezeit wird verkürzt, denn man kommt schneller zum gewünschten Klangergebnis.

Mögliche Themen

Project 02

Mögliche Themen

  • regeneratives Musizieren
  • Reduzierung und Auflösung von Verkrampfungen, Verspannungen oder Schmerzen
  • Auftrittsnervosität
  • günstiges, effizientes Üben
  • Entspannung und Kraft beim Musizieren: Optimierung von Kraftaufwand und Klangergebnis
  • Atmung beim Musizieren (Atmung bei Bläsern, Sängern und Sprechern als Hauptaktion des Klanges und Atmung bei allen anderen Musikern)
  • Musizieren im Sitzen (für Orchestermusiker)
  • Optimierung der Spielposition
  • dreidimensionale Klangbewegungen: die Körperarbeit der Resonanzlehre lernen, um sie beim Musizieren und im Alltag anzuwenden
  • "schwierige Stellen" - Übungsansätze und Lösungsvorschläge
  • das Hören führt die musikalische Bewegung
  • Technik vs Organik
  • Themen der Klienten

Einzelunterricht

Einzelunterricht

Einzelunterricht

Eine Einzelstunde wird direkt am Instrument unterrichtet. In ihr kann der Musiker oder Sprecher die Themen anbringen, die bei ihm gerade aktuell sind. Dies kann sein: Verspannungen aufzulösen, eine "schwierige Stelle" zu bewältigen oder einfach neue Impulse für Klangbildung zu bekommen (siehe "Mögliche Themen" auf dieser Seite). Die Frage, die uns dabei beschäftigt ist: Wie kommt die Emotion an das Ohr des Zuhörers?

Zusätzlich und je nach Bedarf werden Körperübungen vermittelt, die der Unterstützung für Klangveränderung dienen können. Mit diesen Mitteln kann der Musiker oder Sprecher nach der Stunde selbständig weiterarbeiten

Induktion

Project 03

Induktion

Induktion bedeutet, dass sich der Musiker vom Resonanzlehrer nach den Prinzipien der Resonanzlehre bewegen lässt. Dies hat eine öffnende Wirkung auf die Muskulatur, die Atmung und den gesamten Körper. Deswegen ist eine Induktion in akuten Schmerzfällen oder unmittelbar vor Auftritten die musikalischste Maßnahme.

Der Musiker steht, sitzt oder liegt und ich bewege ihn nach den Prinzipien der Resonanzlehre, d.h. vom Körperschwerpunkt, Beinschwerpunkt, etc. Der Musiker gibt dafür sein Gewicht frei. So können starke Verspannungen gelöst werden und die Muskulatur bekommt eine atmende Qualität.

Workshops und Kurse

Project 06

Workshops und Kurse

In einem Workshop haben aktive Teilnehmer die Möglichkeit, die Resonanzlehre in der Gruppe kennenzulernen, indem sie eine Stunde am Instrument bekommen. Dies erlaubt nicht nur, die Unmittelbarkeit dieser Arbeit direkt an sich selbst zu erfahren, sondern auch zu sehen, wie diese Prinzipien auf andere Instrumente, Gesang und Dirigieren anwendbar sind.

Zwischen den Einzelsitzungen gibt es Einheiten der Körperarbeit. In ihnen werden die Übungen der Resonanzlehre für alle Teilnehmer, auch Zuhörer, vermittelt. Ebenso gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen bezüglich der Themen, die im Laufe des Workshops auftauchen. Am Ende des Kurses werden die Übungen als Handout ausgeteilt, damit die Teilnehmer zu Hause weiter praktizieren können.